Mit kryptografischen Schlüsseln kann man zwei völlig verschiedene Dinge tun. Stell es dir wie einen magischen Stempel und einen Tresorschlüssel vor. Deine Hardware-Wallet (Ledger/BitBox) nutzt ihre Schlüssel für Bitcoin zum Signieren:
| Funktion | Was passiert? | Beispiel |
|---|---|---|
| Signieren | Du beweist: "Ich war das". Die Nachricht bleibt lesbar, ist aber fälschungssicher (BIP-340). | Bitcoin-Überweisung absenden (Whitepaper, Abschnitt 2). |
| Verschlüsseln | Du machst eine Info unlesbar. Nur der Besitzer des Schlüssels kann sie wieder sichtbar machen (NIST-Glossar: Encryption). | Descriptor-Backup in einem verschlüsselten Container, z. B. mit VeraCrypt (unser Safe). |
Hardware-Wallets sind für Bitcoin gebaut, nicht für das Verschlüsseln von Dateien. Dazu kommt (Einschätzung der Redaktion):
Wir nutzen die Hardware-Wallet heute nur für die allerwichtigsten Dinge: Unser Geld (Bitcoin) und die Landkarte dazu (Descriptor). Für alles andere nutzen wir normale Passwörter oder Tools wie VeraCrypt.