Bitcoin stirbt nicht mit dem Besitzer. Diese Checkliste stellt sicher, dass der Übergang an die nächste Generation reibungslos und ohne technischen Totalverlust erfolgt.
Ist ein Pfad im Descriptor definiert, der den Kindern nach X Monaten Inaktivität den Zugriff mit weniger Schlüsseln (z.B. 2-von-6) erlaubt? (Relative Sperre nach BIP 112, höchstens 65'535 Blöcke, rund 15 Monate, BIP 68.)
Liegt der aktuelle Descriptor-Export (z.B. .json oder .txt mit den xpubs/Zpubs aller Schlüssel, BIP 380) verschlüsselt in der Familien-Cloud UND ausgedruckt im Tresor?
Wissen die Kinder, welcher Ledger/welche BitBox zu welchem Seed gehört? (Beschriftung mit Nummern oder Kürzeln).
Haben die Kinder im Erbfall juristisch und physisch garantierten Zugriff auf den Tresor, in dem Schlüssel Nr. 6 und der Descriptor liegen?
Bitcoin kennt kein Standesamt. Im Notfall zählt nur: Wer hat die 24 Wörter (je nach Gerät auch 12, BIP 39; dazu eine allfällige Passphrase), wer hat die Hardware und wer hat den Descriptor. Wenn diese drei Dinge zusammenkommen – für so viele Schlüssel, wie zum Unterschreiben nötig sind –, ist das Erbe sicher (Liana-Doku: Descriptor und Schlüssel sichern).