Das philosophische und ökonomische Fundament von Bitcoin.
Begründet durch Carl Menger.
Wert ist keine Eigenschaft eines Objekts (wie Arbeitszeit), sondern entsteht rein subjektiv im Kopf des Individuums.
Bitcoin-Bezug: Bitcoin hat Wert, nicht weil er Energie kostet, sondern weil Menschen ihn freiwillig als bestes Werkzeug für Werttransfer nutzen.
Definiert von Eugen von Böhm-Bawerk.
Menschen bevorzugen Konsum heute gegenüber Konsum morgen (hohe Zeitpräferenz). Zivilisation entsteht durch Verzicht und Sparen (niedrige Zeitpräferenz).
Bitcoin-Bezug: "Hartes Geld" belohnt das Sparen, während inflationäres Fiat-Geld zum schnellen Konsum zwingt.
Erkannt von Ludwig von Mises.
Zentrale Planung scheitert immer, weil ohne freie Marktpreise keine wirtschaftliche Rechnung möglich ist. Information ist dezentral verteilt.
Bitcoin-Bezug: Bitcoin ist das ultimative System für dezentrale Preisfindung ohne staatliche Verzerrung.
Warum gibt es immer wieder Wirtschaftskrisen? Die "Österreicher" sehen dies nicht als Marktversagen, sondern als Folge von Eingriffen. Wenn Zentralbanken Zinsen künstlich senken, senden sie falsche Signale.
Das Power Law Modell ist quasi die mathematische Bestätigung der "österreichischen" Theorie der Adoption.
Wenn ein freier Markt eine überlegene Form von Geld entdeckt (Sound Money), erfolgt die Adoption nicht linear, sondern nach logarithmischen Naturgesetzen. Die Beständigkeit der Power-Law-Kurve zeigt empirisch, dass Bitcoin genau diese Rolle als neuer globaler Standard einnimmt.